Räumliche Entwicklungsstrategie

Wie soll sich die Region entwickeln?

Sinn und Zweck

Die Räumliche Entwicklungsstrategie (RES) ist eine Absichtserklärung aller Verbandsgemeinden für eine gemeinsame Entwicklungsrichtung, bildet die Grundlage für die regionale Abstimmung der kommunalen Nutzungspläne und spiegelt das Denken und Handeln in funktionalen Räumen wieder. Sie richtet sich auf den Horizont 2040 aus und macht primär Aussagen zu raumrelevanten Themen wie Siedlung, Verkehr, Landwirtschaft, Landschaft, beleuchtet aber auch Gesundheitswesen, Wirtschaft, Demographie und Gesellschaft.

Ist verabschiedet

Die RES wurde in zwei Schritten entwickelt. Die Grundlagen wurden in mehreren Workshops erarbeitet und durch den Vorstand ergänzt. Das erarbeitete Dokument wurde vernehmlasst, die Vernehmlassungsantworten der Gemeinden sind eingeflossen. In einem zweiten Schritt werden die Inputs gemeinsam verifiziert, danach wurden Vorschläge und Massnahmen abgeleitet, welche wiederum überprüft wurden. Das resultierende Dokument wurde nach einer neuerlichen Vernehmlassung bei den Gemeinderäten von den Vorstandsgemeinden am 30. Juni 2022 abgenommen.

Inhalt

Der Analyseteil beschäftigt sich mit der heutigen Situation in der Region, mit der Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung, der Wirtschaft, Mobilität, Versorgung, Kultur und Freizeit.
Im Teil Handlungsfelder werden die Stossrichtungen dargelegt, die aufgrund der gesetzlichen Vorgaben feststehen und die aufgrund der heutigen Trends festgestellt werden können.
Im Teil Massnahmen schliesslich sind die für die Region massgebenden Richtungen in der Entwicklung festgehalten.

Trends

Folgende (Mega-)Trends gilt es zu berücksichtigen:
  • Klimawandel
  • Veränderung der Arbeitsgewohnheiten
  • Funktionale Infrastrukturen
  • Smart Cities /Smart Towns
  • Work-Life-Balance
  • Bevökerungswachstum / Zuwanderung
  • Überalterung
  • Steigender Wohnraumbedarf
  • Elektromobilität
Fazit: mit technischen Neuerungen und gesellschaftlichen Veränderungen kommen
neue Anforderungen an den Raum, die Menschen und die Gemeinden